Meprylcaine – Crystalized Research Chem!

Dieses Produkt ist derzeit ausverkauft und nicht verfügbar.

NGCs Premium Meprylcaine in kristalliner Form, 99,8 % Reinheit!


Dieses Produkt wird ausschließlich als Labor- und Referenzmaterial für wissenschaftliche Forschungszwecke abgegeben. Jede Verwendung außerhalb des vorgesehenen Zwecks, insbesondere eine Anwendung am Menschen oder Tier, ist strikt untersagt. Unsachgemäßer Umgang oder Missbrauch kann schwere gesundheitliche und psychische Schäden bis hin zum Tod verursachen.


Meprylcaine ist noch legal. Es ist ein völlig neues Produkt und nur in kleinen Mengen aktuell verfügbar. Ob eine große Charge je angeboten werden kann (in Menge), ist noch fraglich.

1) Stoff-Identität

Meprylcaine
Synonyme: Epirocaine, Oracaine
CAS: 495-70-5
Summenformel: C14H21NO2
Molare Masse: 235,32 g/mol

(Also: Es ist ein einzelnes, klar definiertes Molekül, kein Sammelbegriff.)


2) Prüfung BtMG (Betäubungsmittelgesetz)

Im BtMG werden Stoffe grundsätzlich enumerativ über die Anlagen I bis III erfasst. Wenn ein Stoff dort nicht auftaucht (INN, Trivialname oder IUPAC), ist er nicht BtMG-erfasst.

Die aktuell konsolidierte BtMG-Fassung bei buzer ist als „zuletzt geändert“ mit 19.12.2025 (BGBl. 2025 I Nr. 365) ausgewiesen.

Ergebnis BtMG

Keinen Eintrag für:

  • Meprylcaine

  • Epirocaine

  • Oracaine

Daraus folgt: Meprylcaine ist nach dieser Prüfung nicht BtMG-gelistet (Stand der konsolidierten BtMG-Anlagen nach der Änderung 19.12.2025)


3) Prüfung NpSG (Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz)

3.1 Relevante NpSG-Stoffgruppen einordnen

NpSG Nr. 1 (2-Phenethylamin-Derivate)
Erfasst werden Verbindungen, die von einer 2-Phenylethan-1-amin-Grundstruktur ableitbar sind und einem modularen Aufbau aus Strukturelement A (Ring) + Strukturelement B (eine „2-Aminoethyl-Seitenkette“) entsprechen.

NpSG Nr. 8 (3,3-Diphenylpropan-1-amin-Derivate, Methadon-ähnlich)
Erfasst werden Verbindungen, die von der abgebildeten Grundstruktur „3,3-Diphenylpropan-1-amin“ ableitbar sind, inkl. definierter Substituenten; dort steht auch der von dir zitierte Zusatz, dass Stoffe eingeschlossen sind, wenn das Amin-Stickstoffatom Teil eines Morpholino-, Pyrrolidino- oder Piperidinyl-Ringsystems ist.

Andere NpSG-Gruppen (2 Cannabimimetika, 3 Benzodiazepine, 4 N-(2-Aminocyclohexyl)amide, 5 Tryptamine, 6 Arylcyclohexylamine, 7 Benzimidazole, 9 4-Amino-1-benzylpiperidin-Derivate) passen bei Meprylcaine strukturell offensichtlich nicht (keine entsprechenden Kernstrukturen).

3.2 Passt Meprylcaine unter Nr. 1 (Phenethylamine)?

Kernpunkt: NpSG Nr. 1 verlangt als Strukturelement B eine 2-Aminoethyl-Seitenkette (also der klassische phenethylaminartige „Aryl-CH2-CH2-N…“-Rahmen, ggf. substituiert).

Meprylcaine ist dagegen ein Benzoesäureester eines amino-substituierten Alkohols (der Phenylring steckt im Benzoyl-Teil „Ph-CO-O-“). Das ist keine phenethylamin-typische direkte Anbindung „Ring-CH2-CH2-N“:

  • Zwischen Aromat und der Seitenkette liegt bei Meprylcaine eine Carbonylgruppe plus Sauerstoff (Esterbrücke), also „Ph-CO-O-…“ statt „Ph-CH2-CH2-…“.

  • Die NpSG-Nr.-1-Definition arbeitet explizit mit einer „2-Aminoethyl-Seitenkette“ als Strukturelement B.

Damit ist Meprylcaine nach dem Wortlaut/Strukturprinzip nicht als „von 2-Phenethylamin abgeleitet“ im Sinne der Nr. 1 naheliegend.

3.3 Passt Meprylcaine unter Nr. 8 (3,3-Diphenylpropan-1-amin)?

Nr. 8 setzt eine Grundstruktur mit zwei aromatischen Ringen am 3,3-Substitutionsmuster (diphenyl…) voraus.

Meprylcaine hat aber:

  • nur einen Phenylring (Benzoylrest)

  • und die funktionelle Hauptgruppe ist ein Ester, nicht die 3,3-Diphenylpropan-1-amin-Kernstruktur.

Daher: Nein, Meprylcaine passt nicht in Nr. 8.

Ergebnis NpSG

Meprylcaine fällt nach Strukturprüfung nicht unter die NpSG-Stoffgruppen Nr. 1 bis 9.


5) Fazit

Stoff: Meprylcaine (Epirocaine, Oracaine)
BtMG: nicht gelistet (kein Treffer in Anlagen I-III nach konsolidierter Fassung, zuletzt geändert 19.12.2025)
NpSG (Anlage, Nr. 1-9): nicht erfasst (keine passende Kern-/Grundstruktur, insbesondere weder Nr. 1 „2-Aminoethyl-Seitenkette“ noch Nr. 8 „3,3-Diphenylpropan-1-amin“)
Ergebnis: Nach BtMG und NpSG ist Meprylcaine damit nicht verboten und aus diesen beiden Gesetzen heraus betrachtet legal zu handeln/verkaufen.


Dieses Produkt wird ausschließlich als Labor- und Referenzmaterial für wissenschaftliche Forschungszwecke abgegeben. Jede Verwendung außerhalb des vorgesehenen Zwecks, insbesondere eine Anwendung am Menschen oder Tier, ist strikt untersagt. Unsachgemäßer Umgang oder Missbrauch kann schwere gesundheitliche und psychische Schäden bis hin zum Tod verursachen.


Fladrafinil ist ein Modafinil-Abkömmling, der im Unterschied zu Modafinil selbst nie als Arzneimittel vermarktet wurde. Nach aktuellem Kenntnisstand unterliegt Fladrafinil in Deutschland weder dem BtMG noch dem NpSG und wird von NextGen-Chems ausschließlich als hochreines Pulver für Labor- und Referenzzwecke angeboten. Ein Konsum durch Menschen oder Tiere ist ausdrücklich untersagt.

Wichtig für alle, die im Leistungs- oder Profisport unterwegs sind: Fladrafinil und vergleichbare Nootropika können je nach Verband und Regelwerk unter Dopingbestimmungen fallen. Wird der Stoff im Rahmen einer Kontrolle nachgewiesen, drohen Sperren und andere sportrechtliche Konsequenzen, unabhängig davon, ob er strafrechtlich erfasst ist oder nicht.

Aus Sicht von NextGen-Chems zählt Fladrafinil zu den nootropika-nahen Research Chemicals mit eher moderatem Risikoprofil im Vergleich zu vielen klassischen RCs. Wir halten pauschale Verbote solcher Substanzen für wissenschaftlich wenig sinnvoll und sehen langfristig eher Potenzial in einer streng kontrollierten, pharmazeutischen Nutzung. Eine tatsächliche Markteinführung durch ein Arzneimittelunternehmen ist nach aktuellem Stand jedoch nicht absehbar und spiegelt ausschließlich die Einschätzung von NGC wider.

Fladrafinil HCL is a research chemical, which means that it is an unknown substance that may have unknown consequences in research.
Research chemicals may cause respiratory irritation.
Research chemicals can cause eye irritation.
Research chemicals are not intended for consumption by humans, animals or other persons.
Research chemicals must not be poured down the drain or disposed of improperly.

What should you do if you or another person has come into contact with a research chemical?

In case of eye contact, rinse with water for at least 15 minutes.
In case of skin contact, wash thoroughly with soap and water.
In case of inhalation, move to fresh air immediately and keep the affected person in a position that facilitates breathing. If breathing difficulties persist, consult a doctor.
If in doubt, consult a doctor.

How to carry out examinations:

Only carry out research in a professional environment and wear the necessary personal protective equipment such as gloves, goggles, lab coats and respirators if necessary.

How to conduct research:

Do not expose it to heat sources.
Please keep it in a dry environment at room temperature, store it in suitable packaging and keep it out of reach of children.

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